Christiane Gumpert ist eine deutsche Künstlerin, die mit expressiver Malerei und dynamischen Skulpturen eine Verbindung aus klaren Formen, Linien und einer Balance zwischen Abstraktion und figürlicher Darstellung schafft.
Sie arbeitet an der Nahtstelle zwischen Abstraktion und Figuration. Ihre großformatigen Gemälde zeigen klar konturierte Strichformationen, in denen menschliche Formen und Naturereignisse ebenso erkennbar sind wie das ästhetische Spiel mit Farbe und Form. Ergänzt werden die Gemälde durch Skulpturen aus gebogenen und geschweißten Stahlstäben, die mit unbeschwerter Leichtigkeit zu tanzen scheinen und die Bilder in den dreidimensionalen Raum verlängern.

Atelier Christiane Gumpert, Frankfurt a. Main

Atelier Christiane Gumpert, Frankfurt a. Main
„Christiane Gumpert arbeitet als Künstlerin dialektisch, visionär wie realistisch. Sie arbeitet in Bewegung. Alles ist in Spannung. Und doch ist jede Bewegung gebunden an die Statik eines Aufbaus. Diese Arbeiten sind abstrakt. Sie ziehen von der augenscheinlichen Realität zurück und sind doch zugleich figürlich gebunden an menschliche Form, Wesen und Erscheinung. Diese Arbeiten sind poetisch, und sie sind exakt. Diese Formen binden eben nicht nur einen Raum in eine bestimmte Form, sondern sie setzen den, der davorsteht, in die Lage, diesen Raum zu erweitern oder an sich heranzuziehen, so dass er selber darin steht.“
Friedhelm Mennekes, Ausstellungskatalog von 1991

Ausstellung im Leinwandhaus, Frankfurt

Atelier Christiane Gumpert, Frankfurt a. Main
Bilder - In den Raum Zum Werk von Christiane Gumpert / Von Friedhelm Mennekes / Text als PDF lesen
Christiane Gumpert – Bilder und Skulpturen / Von Anna Mohal / Text als PDF lesen
Atelierbesuch im Messeturm bei Christiane Gumpert am 19. März 1992 / Von Edeltraut Fröhlich / Text als PDF lesen
Zeichnungen im Turm / Von Horst-Kurt Boehlke / Text als PDF lesen
Der Traum von der Freiheit / Von Berend Harke Feddersen / Text als PDF lesen
Christiane Gumpert begann ihre Ausbildung 1959 an der Werkkunstschule Würzburg. Von 1961 bis 1964 studierte sie Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und setzte ihr Studium von 1964 bis 1968 an der Hochschule der Künste Berlin fort. Von 1968 bis 1976 arbeitete sie als freiberufliche Freskenrestauratorin, unter anderem in der Würzburger Residenz. Seit 1975 lebt Gumpert in Frankfurt am Main.
Arbeiten von Christiane Gumpert befinden sich unter anderem im Neuen Museum Nürnberg und im Museum Wiesbaden sowie in privaten und öffentlichen Sammlungen, unter anderem der Städte Hannover und Frankfurt am Main.

Christiane Gumpert bei Restaurierungsarbeiten in der Würzburger Residenz.
1935
geb. in Königsberg/Ostpreußen
1959–60
Werkkunstschule, Würzburg
1961–64
Studium der Malerei an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste in Karlsruhe
1964–68
Studium an der Hochschule der Künste Berlin bei Bernhard Dörries
1968–76
freiberufliche Tätigkeit als Freskenrestauratorin u. a. Kloster Metten bei Deggendorf und von 1971–1975 Residenz Würzburg (Grünlackiertes Zimmer), UNESCO-Weltkulturerbe
Seit 1975
Wohnsitz in Frankfurt am Main
1978
Zusatzstudium Modellversuch Künstlerweiterbildung, Hochschule der Künste Berlin (heute Studiengang "Kunst im Kontext", Universität der Künste, Berlin)
1981
Gastatelier in der Villa Romana, Florenz
1981/82
Stipendium Casa Baldi, Olevano bei Rom (Landhaus Villa Massimo)
1981
Förderpreis zum Reinhold-Kurth-Kunstpreis, Frankfurt am Main
1991/92
Gastatelier im Messeturm, Frankfurt am Main
1981
Gastatelier in der Villa Romana, Florenz
Reinhold-Kurth-Kunstpreis der Stadtsparkasse Frankfurt, Frankfurt am Main
1981/82
Stipendium Casa Baldi, Olevano bei Rom (Landhaus Villa Massimo)
1991/92
Gastatelier im Messeturm, Frankfurt am Main
2001
Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
2000
Kunstverein Hochrhein, Bad Säckingen
1994
Galerie Reuss, Wiesbaden
1993
1822-Forum Stadtsparkasse, Frankfurt am Main
1992
McCann-Erickson, Frankfurt am Main
Art Aid, Frankfurt am Main
1991
Art Frankfurt, Frankfurt am Main
Kommunale Galerie im Leinwandhaus, Frankfurt am Main
Galerie Condé, Paris (Goethe-Institut)
1990
Karmeliterkloster, Frankfurt am Main
1988
"Zug zur Kunst", Deutsche Bahn AG, Frankfurt am Main
1987
Galerie Gottschalk-Betz, Frankfurt am Main
1985
Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
1984
Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen, Esslingen
Galerie Bernauer Berg, Frankfurt am Main
1983
Kunstverein Frankfurt am Main
Museum Wiesbaden
1982
Galerie Die Insel, Staufen/Br.
Frauenmuseum, Bonn
Hessische Landesvertretung, Bonn
Forum Stadtsparkasse, Frankfurt am Main
Galerie Below, Stuttgart
1981
Galerie Heberle, Frankfurt am Main
Kunstverein Hannover
1979
Galerie Wiesmann, Frankfurt am Main
1974–76
Kunsthalle Nürnberg
1965
Neues Forum 65, Kunsthalle Bremen
© Christiane Gumpert